21.04.2026
NACHHALTIGE ZUSATZMITTEL IM BETONBAU
Beitrag zur CO₂-Reduktion und Ressourceneffizienz
Im Rahmen der Fachveranstaltung zur neuen DIN 1045:2023-8 (BBQ) am 22. April 2026 bei der Beton-Prüftechnik Göttingen steht neben den normativen Neuerungen insbesondere das Thema Nachhaltigkeit im Betonbau im Fokus. Ein zentraler Programmpunkt ist der Fachvortrag unseres technischen Leiters Transportbeton & Fertigteile, Ingo Husmann, zum Thema „Nachhaltige Zusatzmittel“.
Bedeutung nachhaltiger Betonzusatzmittel
Betonzusatzmittel leisten einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der modernen Betontechnologie. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Dauerhaftigkeit gewinnen innovative Lösungen zunehmend an Bedeutung.
PCE-basierte Fließmittel als Schlüsseltechnologie
Im Mittelpunkt stehen Polycarboxylatether (PCE)-basierte Fließmittel, die durch ihre gezielte Wirkungsweise eine deutliche Optimierung der Betonzusammensetzung ermöglichen.
Sie tragen dazu bei:
- den Wasserbedarf signifikant zu reduzieren,
- den Zementgehalt zu senken,
- die Verarbeitbarkeit und Leistungsfähigkeit des Betons zu verbessern.
Beitrag zur CO₂-Reduktion
Da die Herstellung von Zement einen erheblichen Anteil an den CO₂-Emissionen im Bauwesen ausmacht, bietet die Reduzierung des Zementanteils ein großes Einsparpotenzial.
Der gezielte Einsatz moderner Zusatzmittel stellt somit einen effektiven Hebel zur Reduktion der CO₂-Bilanz von Beton dar.
Dauerhaftigkeit und Ressourceneffizienz
Neben ökologischen Vorteilen leisten Zusatzmittel auch einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit von Betonbauwerken. Längere Lebenszyklen und optimierte Materialnutzung führen zu einer insgesamt nachhaltigeren Bauweise.